Angst vor Sterben

Hallo! Ich habe ein riesigen Problem mit meinem Großvater. Er war sein Leben lang Bauer. Von seiner Kindheit arbeitete er hart auf seinem Landwirtschaft. Jetzt ist er fast 80 und ist nicht mehr selbstständig, was ihn sehr traurig macht. Oft weint er, weil er z.B. selbst nicht aufstehen kann. Wenn ich das sehe, weine ich mit ihm zusammen. Er kann es ständig nicht verstehen, dass er nicht so stark wie in der Jugendzeit sein kann. Ich weiß, dass ich diesen Prozess nicht zurückstelle. Hat jemand eine Idee, was ich tun soll, dass mein Vater zumindest einen Tag lächelt? Danke im Voraus!

Kommentare

  • Hi! Ich kenne diesen Schmerz ganz gut. Ich bin auf dem Lande von meinem Großvater erzogen. Jahrelang verstanden wir uns ohne Worte. Er lernte mich viele nützliche Beschäftigungen, die ich in Zukunft gebrauchte. Alles änderte sich, als er Probleme mit Gesundheit haben begann. Er lächelte nicht mehr und weinte – oft ohne irgendeinen Grund. Mein Rat – verbringe mit ihm so viel Zeit wie möglich. Beschäftige ihn mit solchen Tätigkeiten, die er früher mit dir gerne machte und er noch kann. Kontakt ist das Wichtigste!

  • Ja, ich stimme Erni zu. Alles was du in diesem Fall machen kannst, ist der Zeitvertreib mit deinem Großvater. Versuch mal, mit ihm z.B. Schach oder Karten zu spielen. Ich bin mir sicher, dass ältere Leute diese Spiele kennen. Wenn er noch gehen kann, nimm ihn auf einen Spaziergang – z.B. durch sein Land, damit er dir davon erzählt, wie ein Dorf früher aussah – als er noch jung war. Die Erinnerungen verbinden Leute – ich weiß es aus eigener Erfahrung. Wenn du bei deinem Großvater ständig nicht sein kannst, was ziemlich normal ist, beauftrage eine Betreuerin. Sie wird ihm die Pflege auf der höchsten Stufe versichern. Bei dir liegt die Entscheidung. Grüße!

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